Canyoning in Da Lat, Vietnam 

Mittlerweile ist es zwar mehr als einen Monat her, dass ich eine Canyoning Tour im Vietnam gemacht habe, aber es war so fantastisch, dass ich euch davon erzählen muss. 

Da Lat liegt in den Bergen im Landesinneren Vietnams und ist eine der vielen Backpacker Stationen, die quasi schon Pflichtprogramm für Vietnamreisende sind. In Da Lat ist es vergleichsweise kalt mit an die 20 bis 26 Grad tagsüber und 12 bis 16 Grad nachts (während ich Mitte Januar dort war).

Da Lat ist eine hübsche kleine, saubere Stadt mit ganz eigenem Flair. Es eignet sich hervorragend für verschiedenste Outdoor Sportarten wie Mountain Biking, Canyoning, Trekking, etc.

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Canyoning

Ich habe die Tour über mein Hostel (das Tiny Tigers Hostel) gebucht und war super happy mit allem! Durchgeführt wurde die Tour von Highland Sport Travel.

Morgens wurden wir am Hostel abgeholt. Da viele gebucht hatten, bestand meine Gruppe nur aus Hostelleuten, was super war, da wir uns alle schon zumindest seit dem Vorabend kannten und auch anschließend abends alle gemeinsam am Family Dinner im Hostel teilgenommen haben.

Zu allererst bekamen wir alle die Gurte und Schwimmwesten angelegt und eine Einführung und Trockenübung, bei der uns das Abseilen und das Gehen und Springen erklärt wurde. Nachdem alle die Trockenübungen zufriedenstellend ausgeführt hatten, ging es zur ersten Station. Diese war Abseilen an einer Wand mit Laufen und Springen und am Ende rückwärts aus 1 Meter Höhe ins Wasser springen.

Vor jeder Station wurde uns genauestens erklärt, was wir zu tun haben. Allerdings sieht man den Wasserfall oder wo immer man runter geht nicht im Vorhinein, sodass es besonders spannend und teilweise die Anweisungen leicht beängstigend sind. Man bekommt aber durchgehend Anweisungen der Guides zugerufen. Wenn man diese befolgt, läuft alles gut.

Wir sind also mehrere, verschiedene Wasserfälle hinunter. Bei einem sind wir auf Socken, alle anderen in Schuhen hinab gelaufen. Der Start war relativ einfach, man muss sich nur erstmal daran gewöhnen, dass man nicht sieht, wo man eigentlich hingeht und aufpassen, dass einem die Füße nicht vom Wasser weggerissen werden. Man geht Schritt für Schritt hinab und bekommt gleichzeitig Anweisungen zugerufen: „2 Schritte nach links/rechts“ oder „go go go“ oder „Fotoooo!“. Bei diesem einen Wasserfall war die Besonderheit, dass der Felsen gewölbt ist und man ab ca. 3 Metern über dem Wasser nicht mehr weiter laufen konnte. Deshalb mussten wir an diesem Punkt rückwärts ins Wasser springen.

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Cliff jumping 

Zwischendurch gab es eine 11 und eine 7 Meter Klippe, von der wir runtersprangen. Jeder wie er oder sie mochte, entweder aus 7 oder 11 Metern oder beides! Springen und Fallen gehörte noch nie zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, deshalb bin ich nur einmal die 7 Meter gesprungen.

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Auf dem Rücken liegend mit dem Kopf voran rutschten wir kleine Wasserfälle hinunter und ließen uns an anderen Stellen von Stromschnellen treiben.

Bei dem letzten Wasserfall war die Besonderheit, dass wir tatsächlich komplett im Wasserfall verschwinden, im Wasser natürlich nicht atmen können und uns deshalb zügig zwischen den engen Felsen abseilen mussten, im Wasser landeten und von den Wassermassen einige Sekunden Unterwasser gedrückt wurden, bis uns der Strom und die Schwimmweste ein Stück weiter und wieder hoch getrieben hatte.

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Die ganze Tour hat bis etwa 16 Uhr gedauert, inklusive Mittagessen – Sandwiches, die wir selber belegen konnten. Es hat mega Spaß gemacht, war spannend und anstrengend. Das Adrenalin und der andauernde Wechsel zwischen nass-kalt und Sonne hat uns alle ausgepowert. Aber alle waren begeistert von dem ereignisreichen Tag.

Die Fotos wurden übrigens von einem unserer Guides gemacht und waren im Tourpreis enthalten.

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