Koh Rong die Zweite

Nachdem ich in Kampot also meine australische Freundin und ihre Reisebekanntschaften getroffen habe, sind wir kurz entschlossen nach Koh Rong gefahren. Für mich ging’s also das zweite Mal auf die Insel. 

Diesmal blieben wir allerdings in dem Hauptort und suchten uns nach Ankunft Bungalows. Fündig für uns 7 Leute wurden wir relativ schnell und bezogen zwei Bungalows der „Smile Bungalows“ für je 30 $ die Nacht. Der Standard ist wie fast überall auf Koh Rong, aber immerhin gibt es hier durchgehend Strom und theoretisch auch WiFi, dass aber während wir dort waren nie funktioniert hat.

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Koh Rong – gut oder nicht?! 

Auf meiner Reise habe ich viele Meinungen über Koh Rong gehört, viele davon auch schlecht. Zu touristisch.. Dementsprechend waren meine Erwartungen an die Insel nicht sehr hoch bevor ich hinfuhr. Da ich aber die ersten Tage in Sok San, also am Long Beach verbrachte, konnte ich die schlechten Meinungen nicht ganz nachvollziehen. Sok San ist definitiv ein kleines Paradies und auch der Hauptstrand – ja er ist sehr touristisch, aber man sieht auch viele Einheimische – ist garnicht so übel, wenn man an den Stegen vorbei bis zum Ende des Strandes läuft. Dort haben wir unsere 4 Tage verbracht mit Schwimmen, Essen, lesen, Kartenspielen.. Ein Foto habe ich von meinem Lieblingsplatz leider nicht, aber wer meine Snapchats gesehen hat, der hat auch bzw. hauptsächlich Bilder von dort gesehen.

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Nightlife

Abends gibt es zahlreiche Bars und in Abständen eine Party am Police Beach (7,50 $ im Vorverkauf und 10 $ Abendkasse), die meiner Meinung das Eintrittsgeld nicht unbedingt wert ist. Man erhält nichts als Zugang zu dem Gelände, das direkt am Strand gelegen mit Bühne und Bar zumindest an dem Abend als ich dort war, zu groß für die Anzahl Besucher war. Preise für Getränke sind immerhin so wie überall auf der Insel.

Krank auf Koh Rong

Übrigens habe ich von fast allen gehört, dass sie krank geworden sind auf Koh Rong. Das mag gut daran liegen, dass zum Beispiel Kühlketten nicht eingehalten werden können, durch den Bootstransport und immer wieder auftretende Stromausfälle. Ich habe die ersten Tage besonders aufgepasst, kein Fleisch und nur gekochtes gegessen, aber hinterher auch Milchprodukte (hauptsächlich „frische“ Milch, die H-Milch war) bestellt. Und ich bin zum Glück nicht krank geworden :)

Mein Tipp 

Es gibt verschiedene Fruchtstände, die Obstsalatboxen für 1 und 2 $ verkaufen und dir den gewünschten Frucht-Smoothie für 1 $ mixen. Auf Wunsch auch mit Oreo Keksen drin. Auf dem ersten Steg neben dem Restaurant „Da Mattis?“ gibt es ein familiengeführtes, lokales Restaurant mit günstigen Preisen und leckerem asiatischem Essen. Wir haben gleich mehrfach dort gegessen.

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Flipflops – überflüssig auf Koh Rong!

Koh Rong besteht nur aus Strand. Alles liegt am Strand und Schuhwerk ist daher überflüssig! Wir sind immer barfuß los und das war nie ein Problem. Nur falls man zu Fuß zum Long Beach wandern möchte, sollte man natürlich Schuhe/Flipflops dabei haben. Da ich die Strecke aber nicht selber gelaufen bin, kann ich nichts genaueres sagen, als dass es wohl 50 Minuten dauert in eine Richtung.

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Leuchtendes Plankton bei Nacht

Wenn man bei Dunkelheit ins Wasser geht, kann man leuchtendes Plankton sehen! Es leuchtet nur durch Bewegung und lässt das Meer glitzern. Hierzu am besten unbeleuchtete Stellen des Strandes wählen, da die Sicht dann natürlich besser ist!

Fazit

Ich habe es nicht bereut nochmal nach Koh Rong zurückzukehren und war insgesamt etwas über eine Woche auf der Insel. Es war super entspannend, trotz dass der Hauptstrand wesentlich mehr Besucher hat als Sok San.

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