Annapurna Circuit Tag 4: Chame bis Lower Pisang

Tag 4 unserer zweiwöchigen Wanderung ist geschafft! Nach dem Kampf der letzten zwei Tage, haben mein Körper und Geist sich heute mit dem Schicksal abgefunden! :) Trotz aller Schmerzen der Füße, des Rückens und so langsam auch der Beine ging der Tag recht schnell um und das Wandern hat tatsächlich Spaß gemacht. 

Wir sind erst spät um 10 Uhr gestartet, weil meine Reisebegleiterin noch nach Trekkingausrüstung gucken wollte. Dafür ist Chame scheinbar der beste Ort auf der Wanderung, da es hier sogar mehrere kleinere Shops mit Rucksäcken, Mützen, Schals, Hosen und was der Wanderer sonst so brauchen könnte, gibt.

Die Berge sind ein Traum! 

Die Strecke ging heute größtenteils auf der Straße entlang, sodass die Höhenunterschiede nicht so groß waren, da die Jeeps die Strecke ja bewältigen können müssen. Daher war es auch für uns angenehmer und zügiger zu laufen. Im Gegenteil zu den bisherigen Tagen herrschte stellenweise starker Wind, sodass ich zum ersten Mal meine wind- und wasserfeste Jacke ausprobieren konnte. Mit gutem Ergebnis :)

Die Landschaft war wunderschön! Wir kamen das erste Mal den schneebedeckten hohen Gipfeln näher. Es ist einfach unbeschreiblich, wie die Landschaft sich verändert und so facettenreich ist! Ich hoffe, ich kann demnächst mal ein paar Bilder hochladen, aber selbst die werden leider nicht reichen, um das entsprechend zu veranschaulichen.

Nachdem wir sehr spät gestartet sind und zwischendurch eine Teepause machten, haben wir auch recht spät zu Mittag gegessen. Das Menü ist tatsächlich überall das gleiche, als gäbe es spezielle Vorschriften oder alle schreiben beim anderen ab.

Da wir recht spät gegen 17 Uhr in Lower Pisang ankamen, kann ich garnicht so viel zu dem Ort sagen. Und am Ende sind alle Orte auch ähnlich. Es gibt eine Reihe Gasthäuser, private Häuser, Rinder, Pferde, Hühner.

Heißes Wasser

Nach der heutigen Wanderung konnte ich zum ersten Mal seit ich Kathmandu verlassen habe heiß duschen! Hat ganze 100 Rupien (=80 Cent) extra gekostet :D Bisher war das immer so eine Sache mit dem warmen Wasser, da auf den tieferen Ebenen häufig Solarenergie für Warmwasser genutzt wird. Wenn es nicht sonnig genug war tagsüber war das Wasser nicht warm genug oder es gab bereits andere Leute die vorher geduscht haben und das warme Wasser verbraucht hatten. Und morgens ist es kalt, weil es in der Nacht so runterkühlt. So habe ich nur einmal mit Eiswasser geduscht, was morgens um 6 Uhr wenig Freude bereitet.

In Pisang haben wir das erste mal ein Gasthaus mit Gasdusche. Ein Warmwasserbereiter auf Gasbasis. Das musste ich natürlich nutzen, da es ja so schnell nirgends mehr wärmer wird.

Geheizt wird hier übrigens nur das Restaurant mit Feuer. Die Zimmer, meist Holzhäuser, bleiben kalt. Die Temperaturen gehen nachts auf unter 10 Grad. Aber dank Decken habe ich bisher noch nicht gefroren.

3.000 Meter erreicht

Pisang ist übrigens unsere erste Übernachtung bei 3.200 Metern. Wir werden die nächsten drei Tage zur Akklimatisierung auf dieser Höhe verweilen. Die Wanderung geht zwar noch einen Tag weiter bis auf eine Höhe von 3.500 Metern, wo wir in Manang einen Ruhetag zur Akklimatisierung einlegen werden.

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